Skip to content

Aquakultur, Betrieb beantragen

Allgemeine Informationen

Die Haltung von Wassertieren wie zum Beispiel Fischen, Krebsen und Muscheln müssen Sie bei der zuständigen Veterinärbehörde melden. Diese nimmt entsprechende Anträge entgegen und lässt nach Prüfung Aquakulturbetriebe zu oder registriert sie.

Die Vorschriften nach EU-Verordnung für die Zulassung oder Registrierung von Aquakulturbetrieben gelten nicht für:

  1. die Ernte oder den Fang wildlebender Wassertiere, die anschließend bis zur Schlachtung vorübergehend ohne Fütterung gehalten werden;
  2. Wassertiere zu Zierzwecken (Heimtiere), die ausschließlich zu privaten Zwecken in Haushalten gehalten werden (Heimaquarien, Gartenteiche).

Die EU-Verordnung gilt nicht für wildlebende Wassertiere, die zur unmittelbaren Verwendung als Lebensmittel gefangen oder geerntet werden. Eine Registrierung von sogenannten Angelteichen ist jedoch erforderlich, wenn die Fischpopulation ausschließlich für die Angelfischerei durch die Wiederaufstockung mit Aquakulturtieren erhalten wird. Keine Angelteiche im Sinne des Tiergesundheitsrechts sind Gewässer, bei denen der Besatz mit Fischen oder anderen Wassertieren zur Erfüllung der Hegepflicht oder ergänzend zum sich selbst reproduzierenden Wassertierbestand erfolgt.

Zuständige Stelle

Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises oder der kreisfreien Stadt

Voraussetzungen

je nach Betriebsart

Verfahrensablauf

Ihren Antrag zur Zulassung beziehungsweise Registrierung eines Aquakulturbetriebes können Sie je nach Regelung der zuständigen Stelle online oder schriftlich stellen.

Schriftlicher Antrag

  • Sofern ein Formular zur Beantragung einer Zulassung beziehungsweise Registrierung eines Aquakulturbetriebes verfügbar ist, beziehen Sie dies über Amt24 oder über den eigenen Internetauftritt des zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramts.
  • Reichen Sie das ausgefüllte und unterschriebene Formular oder das formlose Schreiben mit den erforderlichen Nachweisen bei der zuständigen Stelle ein. Sie können dort erfragen, ob eine elektronische Übermittlung per E-Mail möglich ist.

Bearbeitung des Antrags

  • Die zuständige Stelle prüft den Antrag und registriert oder lässt den Betrieb zu, wenn die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Erforderliche Unterlagen

je nach Betriebsart

Frist/Dauer

keine

Kosten

Verfahrenskosten: EUR 185,00 bis 1.480 (aufwandsabhängig)

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. 06.10.2026

Bitte PLZ oder Ort eingeben (mindestens 3 Zeichen angeben):


Ortsauswahl

Bitte PLZ oder Ort eingeben (mindestens 3 Zeichen angeben):